III. Sinfoniekonzert

Musik
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Datum: Sonntag, 18. Dezember 2022 18:00

Veranstaltungsort: Stadtkulturhaus Borna  |  Stadt: Borna, Deutschland

Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 2 BWV 1067 | Joseph Haydn: Symphonie Nr. 92 ‚Oxford‘ | Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 8 op. 88

Solistin: Katharina Böhm-Prokein | Dirigent: Hilary Griffith

Hilary Griffith wurde in England geboren. Er studierte Mathematik in Oxford, Musik in London, Siena und Mailand, und wurde Preisträger mehrerer internationaler Dirigentenwettbewerbe. Sein erstes Engagement führte ihn als Kapellmeister nach Köln, wo er über 300 Opernaufführungen dirigierte und als Direktor des Opernstudios fungierte. Anschließend war er Musikdirektor am Theater Oberhausen, Generalmusikdirektor der Stadt Regensburg und Chefdirigent an der Staatsoper Prag, Professor an der Mannheimer Musikhochschule und Chefdirigent und musikalischer Oberleiter der Wuppertaler Bühnen.

Katharina Böhm-Prokein (Querflöte) ist seit 2004 Solo-Flötistin des Leipziger Symphonieorchesters. Sie studierte am Richard-Strauss-Konservatorium München und anschließend an der Hochschulefür Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Ihr Faible für die Barock-Musik führte sie zur Zusammenarbeit mit dem Leipziger Barockorchester, der Capella Fidicinia und dem Telemannschen Collegium Michaelstein.

Die frühmittelalterliche Prager Festungsanlage Vyšehrad war die Inspirationsquelle für die erste von sechs symphonischen Dichtungen, die Bedřich Smetana als Mávlast (Mein Vaterland) komponierte und zu dem auch Vltava (Die Moldau) gehört. Vyšehrad steht dabei symbolhaft für die Geburt des tschechischen Volkes auf dem gleichnamigen Burgberg. Die ursprünglich für Klavier zu vier Händen geschriebene Sammlung von 16 Slawischen Tänzen gehört zu den bekanntesten Orchesterwerken Antonín Dvořáks. Als Johannes Brahms seinen Verleger Fritz Simrock auf die Klänge aus Mähren des jungen Komponisten aufmerksam machte, war der so begeistert, dass er Dvořák vorschlug, eine ganze Serie von Klavierwerken nach dem Vorbild von Brahms‘ Ungarischen Tänzen zu komponieren. So entstanden die Slawischen Tänze, die Dvořák dann später für Orchester bearbeitete. Josef Suk war der Schüler und späterer Schwiegersohn Dvořáks, der vor allem als Geiger und Mitglied des berühmten Tschechisches Quartetts bekannt war. Dieses Streichquartett gehörte zur absoluten Weltspitze und war einer der künstlerischen Eckpfeiler in Suks Leben. Gleichzeitig führte er zielstrebig seine kompositorischen Studien bei Dvořák fort. Sein erstes großes Werk für Orchester ist die Symphonie in E-Dur Opus 14. Sie ist – wie schon seine Streicher-Serenade – deutlich an den Werken Dvořáks orientiert, belegt eindrucksvoll das große Können und die musikalische Kreativität Suks.

 

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Stadtkulturhaus Borna, 47, Sachsenallee, Borna, Landkreis Leipzig, Sachsen
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  • Sonntag, 18. Dezember 2022 18:00

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