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I. Sinfoniekonzert "KLASSIK trifft MODERNE"

Musik
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Datum: Sonntag, 20. September 2020 18:00

Veranstaltungsort: Stadtkulturhaus Borna

Aufgrund der coronabedingten Hygiene- und Abstandsregelungen wird das Programm des 1. Anrechts-Sinfoniekonzerts am 18. / 19. und 20. September 2020 wie folgt geändert:

Mitwirkende:
Leipziger Symphonieorchester
Valentino Worlitzsch, Violoncello
Lancelot Fuhry, Dirigent

Dauer: rd. 80 min (jeweils 40 min vor/nach Pause) 


Neues Programm:
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Kammersymphonie op. 83 A / 4.Satz: Allegretto
Orchestrierung: Rudolf Barschai nach dem Streichquartett Nr. 4 

Joseph Haydn (1732-1809)
Konzert für Cello und Orchester Nr. 2   D-dur Hob.VIIb:2
Sätze: Allegro / Adagio / Rondo-Allegro 

Pause 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie Es-Dur KV 543 
I. Adagio – Allegro
II. Andante con moto
III. Menuetto. Allegro
IV. Finale. Allegro


Beschreibung: 

  • Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
    Kammersymphonie op. 83 A / 4.Satz: Allegretto
    Orchestrierung: Rudolf Barschai nach dem Streichquartett Nr. 4

    Das 4.Streichquartett in D-Dur op. 83 von Dmitri Schostakowitsch entstand 1949 in einer Phase, in der sich Schostakowitsch wiederholter Kritik und Repressalien des Sowjetregimes unter Josef Stalin ausgesetzt sah. Frei von jeglichem Pathos ist das Werk geprägt von einer lyrisch-melancholischen Grundstimmung, die nur selten von heiter-tänzerischen Passagen unterbrochen wird. Von Schostakowitsch bewusst zurückgehalten, wurde das Streichquartett erst am 3. Dezember 1953 durch das Beethoven-Quartett in Moskau uraufgeführt und kurze Zeit später von Rudolf Barschai – einem Freund Schostakowitschs - für Streichorchester bearbeitet.

    Als Auftakt für unser Konzert haben wir daraus den 4. Satz mit der Satzbezeichnung Allegretto ausgewählt.

  • Joseph Haydn (1732-1809)
    Konzert für Cello und Orchester Nr. 2
    D-dur Hob.VIIb:2
    Sätze: Allegro / Adagio / Rondo-Allegro

    Solist: Valentino Worlitzsch / Violoncello

    Das Cellokonzert Nr. 2 wurde 1783 komponiert und ist eines der wenigen Konzerte Joseph Haydns aus der Zeit der sogenannten reifen „Wiener Klassik“. Haydn komponierte das Werk für den Cellisten Antonin Kraft, der sich um 1800 mit seinem Sohn Nicolaus den Ruf teilte, der beste Cellist in Wien zu sein.

  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
    Sinfonie Es-Dur KV 543
    I. Adagio – Allegro
    II. Andante con moto
    III. Menuetto. Allegro
    IV. Finale. Allegro

    Die Symphonie Nr. 39 Es-Dur ist die erste der drei letzten Symphonien (KV 543, KV 550 und KV 551), die Mozart im Sommer 1788 komponierte. Vermutlich waren sie für eine Konzertreihe in Wien bestimmt. Trotz seiner schwindenden Popularität in Wien und seiner verzweifelten finanziellen Situation gelang es Mozart, seine täglichen Sorgen zu vergessen und ein Meisterwerk voller Zuversicht und Selbstvertrauen zu schaffen.

    Der Solist:

    Valentino Worlitzsch zählt zu den erfolgreichsten Cellisten seiner Generation und überzeugt regelmäßig nicht nur internationale Fachjurys, sondern auch das Publikum mit seinem Spiel: So gewann er u.a. den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs nebst Publikumspreis und zwei weiteren Sonderpreisen, den 1. Preis und zwei Sonderpreise beim Int. Musikwettbewerb „Pacem in Terris“ in Bayreuth, ist Preis- und Publikumspreisträger des Wettbewerbs „Ton und Erklärung“ und Sonderpreisträger des Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin sowie des Int. Leoš-Janá ek-Wettbewerbs in Brünn. Er war Semifinalist beim internationalen ARD-Wettbewerb in München sowie beim renommierten Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in St. Petersburg und wurde als bester Teilnehmer ex aequo beim Pierre Fournier Award in London ausgezeichnet.

    Sein Studium absolvierte Valentino Worlitzsch bei Bernhard Gmelin in Hamburg, Michel Strauss in Paris und Wolfgang Emanuel Schmidt in Weimar, wo er zudem seit 2015 als dessen Assistent unterrichtet. Parallel studierte er außerdem Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling und Johanna Wiedenbach sowie Dirigieren bei Nicolás Pasquet.

    Als Solist tritt er regelmäßig mit bedeutenden Orchestern wie der Amsterdam Sinfonietta, dem Beethoven Orchester Bonn, den Düsseldorfer Symphonikern, dem hr-Sinfonieorchester, dem Münchener Kammerorchester, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Orchestre Royal de Chambre de Wallonie u.v.m. auf und konzertierte schon auf so bedeutenden Bühnen wie der Philharmonie Berlin, der Elbphilharmonie Hamburg oder der Wigmore Hall in London. Darüber hinaus widmet er sich leidenschaftlich der Kammermusik – zu seinen Partnern zählen u.a. Elisabeth Brauß, Volker Jacobsen, Nils Mönkemeyer, Christopher Park, Natalia Prischepenko, Wolfgang E. Schmidt und William Youn – und ist regelmäßiger Gast bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival oder den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

    Von 2018-2020 war Valentino Worlitzsch Solo-Cellist des hr-Sinfonieorchesters in Frankfurt am Main. Zur Saison 2020/21 tritt er seine neue Position als 1. Solo-Cellist des Gewandhausorchesters in Leipzig an.

    www.valentino-worlitzsch.com


    Der Dirigent:

    Lancelot Fuhry begann seine berufliche Laufbahn in Großbritannien, nachdem er ein Dirigierstudium bei Prof. Nicolás Paquet in Weimar absolviert hatte. Nach einem Engagement beim Bournemouth Symphonie Orchestra schlug er in Deutschland die Theaterlaufbahn ein und war zuletzt von 2013 bis 2019 als 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD am Staatstheater Augsburg.

 

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Alle Daten


  • Sonntag, 20. September 2020 18:00

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